ZesOLNak 2024: 20.-21.1. Wallisellen/Dübendorf, 24.-25.2. Thalwil, 29.3.-1.4. Freiburg, ...

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Oster-TL / Freiburg
 
Freitag, 29. März
Am 29.03.2024 hat unser Oster TL angefangen, dies, wie fast immer, mit einem Einstiegs Training. Einige sind mit dem Büsli gekommen und andere mit dem ÖV. Jeder hat für sich das erste Training absolviert, und dann haben wir zusammen Lunch gegessen. Als dann Nicolò, der bei einem Posten großartige Fotos geschossen hat, zurückkam, sind manche aus den Wolken gefallen. Denn einige sind nie beim Posten 1, an dem Nicolò Fotos schoss, vorbeigekommen, obwohl dieser in jeder Bahn angeloffen werden musste. Viele haben die Postennummer nicht kontrolliert und daher ein anderer Posten angelaufen, in der Meinung es sei ihr erster Posten. Dies sorgte für viel Lachen und zum Teil auch Verwirrung. Die Restliche Zeit, bevor wir mit Büsslies zur Unterkunft gefahren sind, haben wir noch Spiele gespielt, wie One Touch oder Volleyball. In der Unterkunft angekommen, bezogen wir unsere Zimmer und danach wurde der riesige Campus, mit eigenem Fussballfeld, Frisbee Golf Körben und ganz vielem mehr begutachtet. Frisbee Golf wurde dann gerade noch gespielt. Bevor wir uns dem Nachtessen widmen konnten, vertieften wir uns in unser Fehlerkonzept, welches dieses TL das Hauptthema neben den Testläufen war. Danach assen wir Nachtessen. Und zum Abschluss des Tages machten wir noch eine Geländeanalyse vom Gelände der Testläufe. / Andri Gujan
 
Samstag, 30. März
Am Samstagmorgen durften wir um 7:30 aufstehen und das erste Mal das Frühstück kosten. (Manche fanden es nicht so großartig wie andere). Wir mussten danach nicht einmal abwaschen! Anschließend hatten wir Zeit zum Packen und fuhren dann zum Training los. Das Training fand auf dem Buechechappeli statt und es stand eine Aufholjagd bevor uns. Das heißt, dass eine Person startet und die andere 30 Sekunden danach startet mit dem Ziel den Ersten aufzuholen. Das mussten wir viermal machen immer abwechselnd wer zuerst startet. Nach dem Training gab es ein normales ZesOLNak Zmittag and wir fuhren anschließend in das zweite Training im Schwyberg. Dort fand das Relief Training statt welches aus einer reduzierten Karte bestand mit den Farben Weiß, Braun, und Blau. Am Anfang hieß es, der Weg zum Start war 15 Minuten, aber manche schafften es jedoch unter 5 Minuten. Im Training hatten viele Schwierigkeiten mit dem anspruchsvollen Gelände und dem sehr grünen Wald. Danach fuhren wir wieder nach Hause, duschten und werteten die Trainings aus. Nach dem Znacht mussten wir den PISTE-Kognitiv-Test üben welches wir mit einem Online-Beispielstest machten. Da gab es teilweise große Unterschiede bei den Punktzahlen. Anschließend gab es ein wenig Freizeit und dann war am 22:00 Nachtruhe. Es war einen Guten Tag mit coolen, aber auch sehr anspruchsvollen Trainings. / Aiden McKenna
 
Sonntag, 31. März
An diesem Sonntag mussten wir leider eine Stunde früher als gewöhn schon das Bett verlassen. Die Zeitverschiebung raubte uns einige Träume und brachte auch einige Uhren durcheinander, so kam dummerweise ein Zimmer zu spät zum Zmorge. Nach dem Füllen des Energiespeichers durch feinen Butterzopf waren wir alle bereit für das Long-Style Training im Burgerwald. Bei dieser Trainingsart trainiert man auf langen Postenverbindungen das effiziente Kartenlesen. Danach wurde der Lunch im Gelende genossen. Wie immer mit vielen Schokoladentafeln und Bananen und heute, dank Ostern, ‘Schoggi’- und ‘Zuckereili’. Am Nachmittag wurde nach einem Gruppenfoto von einigen der See als regenerations-Bad genutzt und die anderen genossen die Wärme der Sonne für Siesta. Nach der Freizeit trafen wir uns für zwei freiwillige Sprints um den Campus, Lauf-ABC und einer kurzen Krafteinheit. Schon bald darauf folgte das Osterprogramm: In verschiedenen Gruppen musste man zuerst ein Codewort im ganzen Lagerhaus zusammensuchen, anschliessend einen Sprint an den See machen und dort in Rekordzeit den Walter auf einem Wimmelbild finden. Erst dann wusste man in welchem Waldteil der Osterhase unterwegs war. Die Idee kam sehr gut an und viele hatten grosse Freude an dem Suchen (einige brauchten bisschen länger, da nicht jeder ein Such Walter Wimmelbuch zuhause hatte). Nach dem Dehnen und dem Abendessen wurde das Abschlussabendprogramm unter der Leitung der 06er Mädchen und Laura bestritten. Wiederum in Gruppen musste man mithilfe verschiedenen Spielen Punkte sammeln. Schon das erste Spiel, beidem es um möglichst schnelle Erfüllung von Aufgaben ging, wurde der Ehrgeiz angeregt. Nach dem Kinderfotos erraten, der Werbeshow, dem Piraten Casting und weiteren lustigen spielen wurden die Gewinner durch ein Wett-babyfüttern entschieden (man musste jemanden mithilfe eines Babykostüms und zugebundenen Augen, möglichst schnell, die ‘Staldacreme’ löffeln). Es war ein sehr lustiger und kreativer Abend (Danke für die Organisation). Zum guten Schluss gingen manche noch umgekehrtes ‘Versteckis’ spielen und anschliessend, noch nicht ganz freiwillig, ins Bett. / Nina Gujan
 
Montag, 1. April
Es ist der letzte Tag des Oster TL. Alle standen auf um noch ein letztes mal das feine Zmorgen Büffet zu genießen. Dann war es zeit zum putzen ob Zimmer, Gang, Aufenthaltsraum oder Büssli alle hatten etwas zu tun. Als wir fertig waren fuhren wir zum letzten Training eine 2 mal 2er sprint-staffel da es da es manche noch nicht kannten erklärten es erstmals die Leiter und dann ging es schon los. Es war ein tolles intensives Training. Nachher aßen wir Zmittag und nach der Rangverkündiung traten wir schon die heimreise an. Manche gingen geradewegs nach Hause andere gingen gleich in ein weiteres Lager. / Sophie Hug
 
 
 
 
 

 

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Februar KaZu / Thalwil
 
Samstag, 24. Februar
Wir begannen unser Februar-KaZu auf dem Parkplatz vom Bahnhof Sihlwald. Von dort aus startete unser erstes Training des Wochenendes. Zuerst wurden wir durch ein Korridor geschickt, dann gab es ein Kompass-Teil und zum Schluss noch ein wunderschöner Relief-Teil. Bevor es in die Unterkunft ging, mussten die Athleten noch auf die Autos verteilt werden und der Rest wurde auf den Zug geschickt. Als alle im Pfadiheim ankamen, konnten wir auf unser Zimmer und uns einpuffen. Kurze Zeit später trafen auch schon die ersten Eltern und PBs ein. Denn es war Besuchstag. In einer kurzen Präsentation wurden unsere Trainer vorgestellt und dann ging es weiter mit einem Input über das Fehlerkonzept. Gespannt hörten wir zu und diskutieren kurz zu zweit die wichtigsten Punkte. Als Aufgabe für Zuhause bekamen wir, unser Fehlerkonzept noch zu konkretisieren. Am Nachmittag stand wie jedes Jahr im Februar KaZu der 4x 1000m Test auf dem Programm. In zweier Gruppen machten wir uns auf den Weg auf die Bahn und schon bald starteten die ersten mit der gemütlichen Runde. Die rennenden Athleten wurden immer schneller und schneller. Bis irgendwann die letzte Stufe erreicht wurde und dann die zweite Person an der Reihe war. Nach dem Auslaufen gab es noch Kuchen und Kaffee, für die einen mehr und die anderen eher weniger. Am weiteren Abend gab es noch eine Runde Fussball auf dem Platz neben dem Pfadiheim, dann dehnen und eine grosse Portion Risotto. Nicht zu vergessen der feine Apfelkrumbelkuchen als Dessert. Nach dem Znacht mussten wir noch unsere Resultate von dem 4x 1000m Test auswerten und es gab noch eine Runde Kahoot. Am Abend verfolgten wir noch die Skirennen in der USA. Man munkelt, dass bis kurz vor dem einschlafen L.M. immer noch nicht gecheckt hat, dass die extrem gute Nachtlampe beim Rennen eigentlich die Sonne war :) Jedenfalls nachdem Odermatt trotz Fehler gewonnen hatte, konnten wir alle seelenruhig einschlafen und uns auf den nächsten Tag freuen. / Luisa Gartmann
 
Sonntag, 25. Februar
7:30 Uhr fing der Tag mit einem köstlichen Frühstück mit noch warmem Zopf an. 7:40 sind dann auch die letzten noch eingetroffen zum Frühstück und alle habe gespiesen. Danach zogen wir uns um für das bevorstehende Waldtraining und versammelten uns im Esssaal. Ein zweites Kahoot von Patrick stand an, dieses Mal um Höhenprofile. Wir mussten auf einem Kartenausschnitt, wo nur das Relief und einzelne Objekte eingezeichnet waren, bestimmen welche der Drei eingezeichneten Routen zum Höhenprofil stimmten. Wären dieser Zeit trafen auch schon die Trainingsgäste aus dem Zürcher Kader ein. Nach Beendung des Kahoots wurde das morgige Waldtraining erklärt. Bei dem Training, das von Eliane, als Maturaarbeit, organisiert wurde, ging es um Routenwahlen dachte man, denn in Wirklichkeit handelte es auch um Gegnerkontakt. Es wurde die Hälfte der Athleten eingeweiht, dass sie wärend dem Lauf dafür sorgen sollten, dass eine andere Person durch Gegnerkontakt von seiner Route abkommt und seinen Posten möglichst schlecht findet. Gesagt, getan. Im Dornigen Landforst Wald gab es einige die von ihrer eigentlichen Route abkamen und von ihrem Posten weggelockt wurden. Immerhin war es Sonnig und angenehm warm, für das, dass es Februar war. Zurück im Lagerhaus gab es ein hektisches Mittagessen, denn wir waren ein bisschen hinter dem Zeitplan. Schnell alles packen und das Haus putzen. Abfahrt mit Bus und Zug zu unserem letzten Training, am selben Ort wie das Training am Vortag am Morgen. Im Langenrain Wald absolvierten wir ein Partner Auffangtraining. Dabei war man zu zweit unterwegs und jeder hatte eine andere Karte in den Händen. Bei der einen waren die Postenverbindungen Start-1, 2-3, 4-5, … eingezeichnet und bei der anderen Karte die Zwischenliegenden Verbindungen, also 1-2, 3-4, 5-6, …, eingezeichnet. Jedoch gab es bei jeder Postennummer 2 Posten im Umfang von etwa 200m im Gelände. Auf den Karten war je einer der beiden Posten eingezeichnet, so dass wenn die erste Person die andere zu ihrem eigenen Posten geführt hat, musste die andere sich auffangen und zu seinem eigenen Posten laufen. Die Stimmung während dem Lauf war atemberaubend. Die Sonne schien schräg in den Wald hinein und der Bärlauch spriesste überall aus dem Boden, wo man hinsah. Als alle aus dem Wald zurückkehrten, gab es noch eine schnelle Verabschiedung, mit der Ansage auf das baldige Ankommen der neuen Dresse, auf die sich schon alle freuen. Mit diesen letzten Worten traten wir unsere Heimreise von Sihlwald an. / Simon Van Binzbergen
 
 
 
 
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Januar KaZu /Wallisellen-Dübendorf
 
Samstag, 20. Januar
Unser Wochenende begann am Samstag um 10 Uhr beim Pfadiheim in Wallisellen. Nicht nur unser Kader war vor Ort, sondern auch die Aargauer. Denn die heutigen Trainings machten wir gemeinsam mit dem Aargauer Kader. Nach einer kurzen Begrüssung und den Infos zum Training, starteten wir schon das Training vom Morgen. Dies war ein Partnertraining, bei dem die jeweiligen Partner nur jeden zweiten Posten auf ihrer Karte hatten. Die erste Person lief also den Posten an, während die zweite Person der ersten hinterherlief, ohne zu wissen, wo der Posten ist. Wenn sie dann beim Posten sind, tauschen sich die Rollen. Zuerst muss sich die zweite Person auffangen und dann seinen Posten anlaufen. Als dann alle wieder in der Wärme waren, war es Zeit für unseren Lunch. Direkt nach dem Essen wurden dann die zweier Teams für die Staffel am Nachmittag ausgelost. Es gab viele gemischte Teams zwischen dem Zesolnak und dem Aargauer Kader. Unsere jüngeren Athletinnen und Athleten starteten auf der kurzen Bahn. Diese übergaben dann ihren Teamkollegen, welche dann die lange Bahn in Angriff nahmen. Danach gab es noch eine weitere Runde, also nochmals eine Übergabe von lang auf kurz und dann zum Schluss noch einmal die lange Bahn. Es war toll, mal wieder ein Testwettkampf mit so vielen Teams durchzuführen. Wir vom ZesOLNak mussten dann unsere Sachen packen und fuhren weiter zu unserer Unterkunft im Pfadiheim Kloten. Dort angekommen, konnten wir endlich duschen und uns ein wenig erholen. Um ca 18:30 assen wir dann endlich Znacht, es gab feine Hörnli mit Gehacktem. Danach gab es noch einen spannenden Theorieinput von Yves über Sprintkonzepte. Danach war unser Tag schon zu Ende, um 22:30 war dann Nachtruhe. / Nicolo Infanger
 
Sonntag, 21. Januar
Das leckere Frühstück am Sonntagmorgen haben einige (ein ganzes Zimmer von zwei!) ziemlich verschlafen und so wurde sogar ein Telefon als Wecker gebraucht… Man munkelt, dass nach zwanzig Minuten auch die Letzten den Weg ins Esszimmer gefunden haben. Nach den letzten Bissen mussten die Langschläfer zur Konditionierung den Abwasch machen - hoffentlich haben sie daraus gelernt!!  Als erste Morgenaktivität ging es ans Zimmer-räumen. Je nachdem, wie weit die Einzelteile verstreut waren, konnten noch länger oder weniger lang Spiele gespielt werden. Danach machte sich eine „freiwillige“ Gruppe auf den Weg zum Multitechnik-Training. Es wird gesagt, dass zwei Herren eine Kategorie übersprungen haben und in dieser Saison nun bereits H18 laufen. Das Training wurde in gewissen Bereichen wohl eher als Partnertraining angesehen und das maximal-eine-Stunde-im-Wald- sein nicht ganz so ernst genommen… Es wurde ziemlich grosszügig (ab)gerundet. Währenddessen absolvierten die in der Unterkunft Gebliebenen ein Footing, gefolgt von einem Krafttraining im Warmen und dem Hausputz. Als die Frierenden nachhause kamen, gab es eine feine Stärkung. Das Slalomrennen wurde dabei eng mitverfolgt und die Daumen gedrückt. Nach dem Mittagessen folgte die Reise nach Dübendorf entweder mit ÖV oder Autoshuttle. Es standen am Nachmittag zwei Sprints an. Man munkelt, dass GM mit Schnee am Boden verewigt wurde und es derselbe Athlet auf die Reihen gekriegt hat, kurz vor seinem Start den eigenen Badge in die verschneite Hecke zu schleudern. Aber auch dieser Herr konnte schlussendlich ohne Verspätung in seinen Lauf starten. Weiter gehen Gerüchte um, dass einzelne AthletInnen den ersten Posten beinahe zwei Minuten suchten oder bereits nach dem letzten Posten das Gefühl gehabt hätten, sie seien im Ziel und dadurch konsequent den Blick auf die Karte mieden. Als sich vor der zweiten Runde die Sonne blicken liess, war die Motivation für das Training noch grösser und alle hatten Spass, durch die Quartiere zu flitzen. Einige hatten die Temporeduktion in den Kurven leider nicht ganz im Griff und so durften sie ab und zu einmal die Aussicht aus der Perspektive eines Frosches geniessen.
Sobald das Ziel gestempelt und der Badge ausgelesen war, konnten wir uns umziehen und die Tasche zusammenpacken. Weil einige Angst hatten, den Zug zu verpassen, oder noch zu wenig Sport gemacht zu haben, rannten diese zum Bahnhof. Die anderen gingen den Weg gemütlich an. Schlussendlich hat niemand den Anschluss verpasst und es konnte bei den Bündnern mit der wichtigen Diskussion begonnen werden: Bleiben wir eine halbe Stunde in Zürich, um noch Proviant zu besorgen, oder rennen wir in drei Minuten durch den gesamten Bahnhof? Es musste mehrmals abgestimmt werden, aber schlussendlich hat man sich zum Pech des Athleten mit der längsten Heimreise darauf geeinigt, den früheren Zug zu nehmen. Also gab es für ihn alleine in Landquart einen halbstündigen Aufenthalt…
Die Luzerner und Nidwaldner nahmen es am Bahnhof gemütlich und büssten deshalb einen vollgestopften Zug nach Luzern ein. Zum Glück gab es Taschen, die auch als Stühle dienten. Auf dieser Fahrt wurde Einzelnen bewusst, dass in ihrer Packtaktik noch Verbesserungspotenzial lag. Man munkelt, dass eine Person beinahe ihren gesamten Schlafplatz mit Schlafsack und Fixleintuch ausgebreitet hat, bis sie dann schliesslich ihr Essen gefunden hat. Ihre ausgepackte Beute musste sie aber sofort verteidigen, da die Sitznachbarin auch plötzlich ein Knurren im Bauch verspürte. Es wurde nicht lange überlegt und ein vom Frühstück übrig gebliebenes Kilo-Brot sofort geteilt und gemampft. Nebenbei gab es auch noch mehr oder weniger tiefe Deep-Talks, von denen die Fremden im Zug zum Glück nichts verstanden. / Leonie Mathis