Vorschau OL Lager 2019:
- OLG Galgenen und OLG Goldau
- Mo 29.4. - Sa 4.5.19
- Jugi Ravensburg
- Karten: Heisser Forst, Engenreute, Ravensburg

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Ausschreibung/Einladung OL Lager 2018

Das Lager ist dann kein Trainingslager wie sonst, sondern unsere gemeinsame Unterkunft während der OL Elite Europameisterschaft im Tessin, da finden dann gerade Zuschauerläufe statt, 2 Nat.OLs und die SPM(!), eingepackt in einen 5-Tage-OL.
Unsere Unterkunft:
- Jugendherberge Lugano Savosa
- Mo 7. - So 13.5.18, Halbpension (nicht im gleichen Haus!), ca. 60 Plätze

Im Doodle haben sich schon seit einiger Zeit viele Interessierte eingetragen :-)
- http://doodle.com/poll/d43c2fvciwbbrwcm

Hier die definitive Auschreibung, Anmeldung bitte bis im Februar 2018 an cs.
Vorangemeldete haben Vorrang. Bei zu vielen Anmeldungen entscheidet die Jury (Kusi/cs).

 

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Hier Infos zu alten OL Lagern

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Rückblick OL 2018 Tessin (Fotos hier)

Glanz & Gloria

OLG Galgenen & OLG Goldau an der OL-EM im Tessin

Montag, 7. Mai 2018

0845 Uhr – das Bahnperron 4/5 füllt sich mit bekannten Gesichtern. Für einmal reisen die meisten mit dem Zug Richtung Ticino – Auffahrts-Stau-Prognosen sei Dank … Das diesjährige gemeinsame Galgenen-Goldau-OL-Lager bot für mich als Lagerleiter für einmal ganz andere Aufgaben. Für einmal gab es keine Trainings oder OL-Karten zu organisieren. Die Einteilung der Zimmer, die Reservation der verschiedenen Transporte an die einzelnen Etappenorte, die Absprache mit Zesolnak und Jugi Savosa standen im Vordergrund. Und da war schon am ersten Abend der heisse Draht mit Mündi (Andreas Müller) und Sibylle Boos am Laufen, um auch für die letzten noch ein Bett zu organisieren …

Nach dem Bezug der Unterkunft und dem Verzehr des mitgebrachten Lunches galt es, beim Mikro-OL mit einer nicht allzu genauen Karte der Jugi, in Gruppen das gesuchte Lösungswort zu finden. Die OL-Sportler packten auch diese Aufgabe erwartungsgemäss ehrgeizig und mit mehr oder weniger taktischem Geschick an. Auf alle Fälle lohnte sich ein guter «Rang» … man/frau wurde so in dieser Woche eher vom Abwaschen verschont. Laufunterlagen abholen, Stadtbummel mit Glace, Jassen verkürzten den ersten Tag.

Tja, und dann durfte ich nach dem ersten Essen noch erläutern, wie wir zu einem «Fuessschweiss»-Bericht (den Anika und die treue FS-Leserschaft sicherlich erwarten) kommen. Zu meiner grossen Überraschung ;-) waren nicht alle von meiner Idee des «Posten-3-Cups» begeistert. Wer nämlich die langsamste Zeit von Posten 2 zu 3 «schaffte», «durfte» für diesen Tag den Lagerbericht übernehmen. MERCI den fleissigen SchreiberInnen! (Kusi)

 

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Dienstag, 8.Mai 2018

Mit viel Vorfreude, auf den heutigen ersten Lauf des 5 Tage OLs im Tessin, stehe ich auf. Und was sieht mein Adlerauge? - Heute ist schönes Wetter!

Um 8 Uhr wird der Lunch vorbereitet. Anni und Anita haben viel Leckeres eingekauft. Gemeinsam mit drei weiteren Helfern schneide ich Brot und Käse sowie Gemüse in den unterschiedlichen Farben. Schinken, Fleischkäse, Salami legen wir bereit neben diversen Früchten (Äpfel, Bananen, gedörrte Mango, Aprikosen, usw.). Zum reichhaltigen Lunch gibt es auch noch verschiedene Sorten Riegel, Schoggistängeli und selbstgemachten Kuchen. Wahrlich jeder kann nach dem Frühstück aus dieser riesigen Auswahl seinen optimalen Lunch zusammenstellen und einpacken.

Kurz nach 11 Uhr fahren wir mit dem Postauto von der Jugi nach Lugano. Dort steigen wir auf ein anderes Postauto um und fahren nach Carona. Das Postauto ist übervoll und ich bin wieder mal froh über meinen OL-Rucksack, auf den ich mich jetzt gerne hinsetze. Im Schwimmbad in Carona hat‘s schon jede Menge OL Läufer und wir suchen uns ein Schattenplätzchen.

Nun heisst es für mich Essen, denn um 14 Uhr 22 ist meine Startzeit. Ausgerüstet mit den üblichen OL Utensilien gehe ich zum Start. Gut gestartet, laufe ich planmässig los, doch schon vor dem ersten Posten finde ich mich nicht mehr auf der Karte und muss neu einfädeln. Von neuem lege ich los, komme so zum Posten und weiter geht‘s. Vom zweiten zum dritten Posten entscheide ich mich für’s Querlaufen im Hang. Im Nachhinein merke ich, zum Weg hochkraxeln und dann auf dem Weg laufen, wäre schneller gewesen. Vielleicht wäre mir dann dieser Tagesbericht zu schreiben, erspart geblieben. Trotz Querlaufen hab ich den Posten aber ohne Umweg gefunden. So geht‘s weiter zu den nächsten Posten und am Schluss mit einem Spurt ins Ziel.

Nach der Rückreise im überfüllten Postauto gibt’s im Restaurant neben der Jugi ein feines Znacht mit Dessert. Anschliessend jassen die Einen, andere trinken Kaffee und ich schreibe den Bericht, den du gerade liest. (Monika Würsten)

 

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Mittwoch, 9. Mai 2018

Mona die zweitjüngste Lagerteilnehmerin hat ihren erst 2. Lauf mit Zeitmessung bildnerisch festgehalten.

Bei strahlendem Sonnenschein reisen wir top organisiert nach Serpiano und installieren uns im Wettkampfzentrum im Freien und sind grad mitten im Geschehen: Die Mitteldistanz-Läufe! Während wir unsern feinen Lunch mampfen, können wir die Zieleinläufe aus nächster Nähe verfolgen und unsere Landsleute anfeuern, die schöne Erfolge verbuchen konnten!

Nun: Was man der Zeichnung nicht entnehmen kann, ist das leider etwas zu früh aufgekommene Gewitter, das uns dann auf dem Weg zur Bushaltestelle überraschte und andere Lagerteilnehmer sogar während dem Lauf .... ganz unschön. Der Himmel öffnete wahrhaftig seine Schleusen, Donnerkrachen, Blitz und Hagel mit dabei. Beim Abendessen waren jedoch alle wieder unversehrt in bester Laune vereint.

Zum Glück hat Sandro, der jüngste, im Kinderhort heute einen Traumfänger gebastelt, damit der das furchteinflössende Gewitter gut verarbeiten konnte. Dieser hat hoffentlich auch allen anderen eine erholsame Nacht beschert, waren doch heute auch einige sehr tolle Resultate zu verzeichnen! Bravo! (Mona & Karin Camenzind)

 

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Donnerstag, 10. Mai 2018

Mit dem Bus fuhren wir nach Tesserete. Dort angekommen, suchten wir uns einen guten Platz im WKZ. Der Start 2 des Sprints lag ausserhalb des Dorfkerns, zwischen den Häusern. Der Massstab der Karte war 1:4000 und die Posten nahe beieinander. So konnte man sich leicht verirren und verwirren lassen. Man kam aber auch an grünen Stellen vorbei, also dort wo es keine Häuser hatte. Das Gras war rutschig und man fiel schnell um. Das ist mir auch etwa fünfmal passiert! Man sah auch viele andere Posten, die auch verwirrend waren. Trotzdem kam man recht schnell ins Ziel. Der dritte Posten war aber sehr verwirrend. Sonst hätte ich diesen Tagesbericht nicht schreiben müssen :-)

Die Europameisterschaft ging weiter. Schweiz gewann!!! Natürlich. Der Sebalter gab ein Konzert. Leider haben wir (die meisten) es verpasst. Es war schwierig, ein Nachtessen zu finden. Daher suchten wir lange. Schlussendlich gab es P I Z Z A :-) (Aron Stüdeli)

 

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Freitag, 11. Mai 2018

Der Ruhetag des 5-Tage-OLs wurde von den Lagerteilnehmern für unterschiedliche Unternehmungen eingesetzt. Die Kleinsten machten sich in Begleitung von Thomas Stüdeli auf, um das Tamaro Splash in Rivera unsicher zu machen. Es ist zu vermuten, dass nicht nur die Kinder, sondern besonders auch die erwachsene Begleitperson grossen Spass in diesem grosszügigen Erlebnisbad hatten. Für die Jugendlichen galt es, den Ruhetag optimal zu nutzen, um sich von der SPM zu erholen und für die beiden kommenden Testläufe bestmöglich vorbereitet zu sein. Die Jugendherberge Savosa mit dem grosszügigen Garten, Pool, Volleyballfeld, Boccia-Bahn, usw. bildete dazu den idealen Rahmen. Eine grössere Gruppe von Erwachsenen begaben sich unter der fachkundigen Führung von Kusi auf eine gemeinsame Wanderung (oder doch eher Spaziergang?) zum wunderschön gelegenen Origlio-See. Dort angekommen, wurde der Lunch (der auch an diesem Tag von Anita und Anni Pfyl vorbildlich für uns bereitgestellt wurde) genossen und ein unerschrockener Wandervogel wagte sogar eine Schwimmrunde im grün schimmernden See. Für die Schreibende unverständlich, bot die Wanderung für einige sportliche Herren offensichtlich nicht genug körperliche Betätigung. Sie entschieden sich, den Rückweg joggend zurückzulegen. Die anderen Teilnehmer der Wandergruppe begaben sich zur nahe gelegenen Busstation (teilweise mit einem Abstecher zum Aussichtspunkt San Zeno), um auf diesem Weg zurück zur Jugi Savosa zu gelangen. Der Abschluss des Tages bildete wie immer das Abendessen im Ristorante Ticinella. (Claudia Mächler)

 

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Samstag, 12. Mai 2018

Am 7ni am Morge lütet de Wecker.
Feins zmorge gu ässe, s gid früschs Brot vum Bäcker.
De Lunch gu rüste, all 80 Persone wend nid hungere.
Schnell de ganz Rest gu versorge, es isch nid z spassen,
am 9.45 fahrt de Bus, de döfemer nid verpasse.

Guet gschtartet, 1. und 2. Poste suber gfunde,
etz chund Poste 3 - s gad zimmli duruf,
de chani ja gradus, so schlau ischs nid gsi
und de usgrächtet zum Poste 3.
De Rest isch de glich nu guet Gange,
fürne top 10 Platz heds nu locker glanget.

Frisch dusched schnell zrugg ist Bussli,
de alltäglich Räge isch scho wider i Sicht.
Bevor de Abig abricht,
mömmer nu s letscht mal für e Lunch am Sunntig gu Poste.
Nachem Znacht gids nu e rundi Skibo,
Nid s Normale, e Schnelli Version, wes Ligretto.
So isch ä witere Tag z Änd gange,
danke allne, wo debi gsi sind!  (Anita Pfyl)

 

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Sonntag, 13.5.2018

Also zum Muttertag habe ich mir definitiv etwas anderes gewünscht, als den Auftrag, diesen Bericht zu schreiben.

Nachdem wir am Abend noch gerätselt haben, ob wohl genügend Busse fahren werden und alle rechtzeitig ins WKZ kommen, durfte ich nun diese Fahrt nach Tesserete sogar auf einem Sitzplatz geniessen! Im WKZ hatte ich noch genügend Zeit, um ein paar Worte mit OL Freunden zu wechseln. Gemütlich schwatzend begab ich mich mit meiner Schwägerin Therese Hotz an den Vorstart. Nichts deutete darauf hin, dass ich heute für mich einen unglaublichen Sieg im Tessiner Wald erlaufen würde. Die ersten 2 Posten fand ich ohne Probleme. Zum dritten Posten kam ein "Riemen" mit einer Routenwahl, schnell entschloss ich mich für die Wegroute und konnte voll durchziehen, den Posten fand ich auch perfekt. Keinen Gedanken verlor ich an den Posten-3-Cup. So ging es weiter, ich erfreute mich so richtig am Lauf, es lief wie am Schnürchen. Nie und nimmer bin ich auf die Idee gekommen, mit diesem super Lauf den Posten 3 Cup zu gewinnen. Meine direkte Gegnerin Anni war ausgerechnet am dritten Posten ein paar Sekunden schneller, sie lief die 4. Abschnittszeit und ich die fünfte der Kategorie D 50. Jä nu - Pech gehabt.

Nach einer lauwarmen Dusche schaute ich mit meiner Familie noch ein wenig am EOC Long zu, bis wir fluchtartig unser Gepäck vor einem Platzregen retten mussten und ins Festzelt flüchteten. Kurz darauf fand die Rangverkündigung vom 5 Tage OL statt, wo viele Goldauer und Galgener Kaffee, Käse und Salami in Empfang nehmen durften. Nach der Rangverkündigung erwischten wir einen Extrabus nach Lugano, diesmal hatten wir wieder Stehplätze, wie schon oft in dieser Woche. Gerade hatten wir es uns am Bahnhof an der Sonne gemütlich gemacht, als Reto realisierte, dass wir Plätze für den Zug von 15.42 Uhr reserviert bekommen hatten und nicht für den von uns gewünschten Zug um 16.10 Uhr. Jetzt war 15.39 Uhr. Sofort spurteten wir durch die Unterführung, befreiten unsere 8 grossen Koffer aus den Schliessfächern und quetschten uns gerade noch rechtzeitig in den Zug. Uff Glück gehabt. Gemütlich ging's nun weiter nach Einsiedeln, wo wir um 18.00 Uhr ankamen. (Franziska Müller)

 

 

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