ZesOLNak 2021: 9.-10.1. individ./betreut, 20./21.2. Gütsch/Axenstein, 2.-5.4. Jura/Vaumarcus, 13.-16.5. Neuenburg/Testläufe, 7.-14.8. TL BE Gysenstein, 28.-29.8. Jugendcup-Sieg, 6.-7.11. AbschlussKAZU, 11.-12.12.21 Kazu Üetliberg/Züri-Silvesterlauf...

 

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Kazu Üetliberg/Züri-Silvesterlauf, 11.-12.12.21

Samstag, 11. Dezember 2021
Für manche war die Anreise länger wie für andere. Die meisten Athleten traf man in Zürich oder auf dem Zug nach Üetliberg. Man munkelt, dass auf der Anreise Heidi (der alte, schwarz-wiesse Film) geschaut wurde. Der Weg zum Pfadiheim war rutschig wegen dem vielen Schnee. Beim Pfadiheim haben wir uns alle umgezogen und haben uns in Gruppen aufgeteilt in denen wir den Long jogg machten. Manche Athleten sind weiter gerannt wie andere. Nach dem Long jogg wurde von den jüngeren Athleten eine Schlittelbahn gemacht, da jemand Schlitten mitgenommen hat. Vor dem Abendessen haben wir ein Paar Informationen zur nächsten Saison erhalten, haben unsere Ziele für die nächste Saison gesetzt und mit unserem Silvesterlaufpartner besprochen. Die neuen Athleten mussten sich natürlich vor allen vorgestellt. Um 6 Uhr gab es Abendessen. Man munkelt, dass es Döner gab (da Döner schöner machen). Nach dem Abendessen wurden Spiele gespielt. Man munkelt, dass Aron nicht wusste, wie spät es ist und Leti immer noch nicht weiss was für eine Krankheit wir haben.
Hannah

Sonntag, 12.Dezember 2021
Heute gab es um 8:00 Z’morge, welches sehr ausgewogen und gut war. Dann ging es an das putzen des Hauses. Etwa eine Stunde später liefen wir los um zum Uetliberg-Bahn zu kommen. In Zürich liefen wir eine Viertelstunde und dann waren wir an unserem Ziel angekommen, dem Silvesterlauf. Dort trafen wir dann auch noch die Anderen des Kaders, welche nicht am KaZu waren. Dann absolvierte jedes Team seinen Lauf bravurös und alle machten sich auf den langen oder kurzen Heimweg.
Severin

 

 

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Abschluss KAZU 6./7.11.21
 
Samstag, 6. November
In Bern liefen am Samstag ganz viele Athlet:innen durch den Bahnhof. Zufällig trafen sich dann alle dieser vollbepackten Leuten am selben Gleis und stiegen alle an einem Ort aus. Dies muss wohl das ZesOLNak sein. Nachdem sich alle gestärkt hatten, ging es auf die Strassen von Zollikofen, um kurze Zeit später den Trainingswald zu erreichen. Nach einer kurzen Einführung ging es los. Zuerst starteten die Jüngsten, und die Nächsten nach steigender Kategorie, und so weiter.
Wir bekommen unsere Karte. Doch was ist denn das? Auf der Karte ist ein Postennetzt eingezeichnet, und das ein oder andere Postenkreislein mit der roten Farbe ausgefüllt. Das ist aber merkwürdig. Beim ersten Posten angelangt fällt uns noch etwas weiteres auf, an Stelle von SI Einheiten sind Papierzettelchen bei der typisch orange-weisser Flagge. Auf den Zettelchen stehen Nummern von 1-30, was das wohl für einen Zweck hat? Sicherheitshalber nehmen wir ein Zettelchen mit. Auf dem Weg zu unserem nächsten Posten, kommt uns plötzlich Véro entgegen. In schnellen Sprüngen immer näher, irgendwie ist das nicht gewöhnlich während einem Training. Wir laufen trotzdem fast ungestört den nächsten Posten an, doch bevor wir dort ankommen, werden wir eingeholt. Véro tippt uns auf den Rücken während dem sie uns eine Frage stellt. Diese Lautet so: "Was für eine Schuhgrösse hat Yves?" Keine Ahnung, aber etwas müssen wir wohl antworten. "43?" Véro gibt uns zu verstehen, dass unsere Antwort falsch ist und schreibt sich etwas auf ihre Kartenrückseite. Verschwommen erkennen wir die Zahl 100. Aus Sicherheitsgründen wagen wir uns nicht an einen mit Farbe ausgefüllten Postenkreis, was könnte uns da denn alles erwarten? Wir müssen nach exakt 60 Minuten wieder beim Startpunkt sein, das war eine der Anweisungen des Trainerteams gewesen. Nachdem wir weiter Posten ohne eine andere Person gesehen zu haben anlaufen, wollen wir mit kleinen Umwegen zum Startpunkt zurück. Doch bevor wir dort ankommen hören wir ein rascheln, plötzlich springt Sven aus dem Gebüsch, und tippt uns ebenfalls auf die Schulter. Er erklärt uns, dass wir nun unsere, jeweils bei den Posten gesammelten Zettelchen, austauschen müssen. Wir erhalten seine Zettelchen und er unsere. Wir rennen zum Startpunkt, sobald wir näher kommen hören wir Adrian zählen. Er zählt von 10 runter. Wir machen einen zackigen Spurt und erreichen noch ganz knapp vor der Eins das Ziel.
Beim Haus angekommen gab es nächste Infos für den Abend. Adi kündigte an, dass am nächsten Tag ein sportliches Programm sei, weil wir wenig Zeit hätten. Darauf Antwortete Jan:"Mir sind ja sportlich!" Einige Stunden später sollte der Abschlussabend stattfinden, den die Ältesten des Kaders vorbereiteten. Adi sagte in den Raum:"Die ältischte hend ja de wichtigsti Teil vo hütt vorbereitet" Dies wurde von Pascal mit einem kritischen Blick beantwortet. Sie hatten innert kürzester Zeit ein Kahoot zu ihrem Kaderleben erstellt, welches den Zuschauenden einen Einblick in ihre Kaderzeit brachte. Doch bevor irgendjemand überhaupt den Gamepin eingeben konnte ertönte ein:" Eii s het kei welan!" von Leonie. Naja, das Wlan war wirklich nicht allzu fest belastbar. Der Reihe nach ploppten immer weitere Namen auf der Leinwand auf. Unternanderem 'Gianni' , nicht anwesend. Während dem Kahoot wurden viele alte Geschichten erzählt von früheren Jahren. Doch erneut ertönte etwas: "häää? Verbindung unterbrochen!", da wahr wohl das Internet von Nicolo auch nicht mehr da. Aber es gab nicht mehr so viele Fragen zu beantworten, und schon kurz darauf wurden in den Schlägen die Lichter gelöscht.
Anna Stüdeli
 
Sonntag, 7. November
Am Sonntag gab es schon um 7:00 Uhr Morgenessen. Das war hart da wir spät ins Bett gegangen sind.  Vorher musste man das Gepäck vor dem Haus haben und ein paar Leute den Tisch gedeckt. Diese mussten nach dem Morgenessen nicht helfen das Haus zu putzen, da sie einen frühen Start bei der TOM hatten. Das Morgenessen bestand aus verschiedenen Müesli und Brot. Bevor wir aber auf den Zug nach Münsingen gingen oder anfingen zu putzen, hielt Adi noch eine Abschlussrede. Für die ältesten Kader Athleten war es der letzte Kazu. Nachher gingen wir gestaffelt ins WKZ. Mit dem Zug nach Bern und von dort mit dem Zug nach Münsingen. Beim WKZ angekommen mussten wir zuerst durch den Corona check. Jeder bekam ein Armband, nur mit dem durfte man starten. Dann zogen wir uns um. Zum Start gingen wir mit dem Shuttle, es dauerte ca. 20min. Von der Shuttlehaltestelle ging es dann nochmals ca. eine halbe Stunde bis zum Start. Das Laufgebiet war ein Nordhang und am Morgen noch schattig deshalb war es sehr kalt. Von dem Ziel ging es dann wieder eine gute Viertelstunde zum Shuttle. Der brachte uns dann ins WKZ. Nach dem Auslesen konnten wir uns dann endlich wieder warm anziehen und etwas essen. Am späten Nachmittag war dann die Rangverkündigung. Viele von uns erzielten sehr gute Resultat. Nach der Rangverkündigung machte sich jeder wieder auf die Heimreise. Ich fand es ein sehr tollen Kazu, er wird uns allen in Erinnerung bleiben.
Andri Gujan
 
 
 

 

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Jugendcup-Sieg!, 28./29.8.21
Jugendcup 1985 - 2021
Am Samstagmorgen wurden in Luzern, Schwyz, Chur und Pfäffikon junge Sportler gesichtet. Ob es sich wirklich um Athleten handelte, ist ungewiss: Die meisten hielten einen Zauberstab in der Hand, eine funkelnde Krone blitzte in der Tasche oder sie schleppten gar eine grosse Kiste mit pinkem Kostümmaterial mit sich umher.
Kaum in Reutlingen angekommen, tauchten unzählige weitere merkwürdig gekleidete Menschen auf. Die einen trugen Jagdgewänder, andere waren in Schale gekleidet und nochmals andere schmückten sich mit Blumenketten. Alle zogen gruppenweise an den Waldrand, voran jeweils ein grosser Banner mit einer besonderen Aufschrift. An einer Stelle versammelten sich diverse Sportler: Ein Golfer, ein Tennisspieler, ja sogar ein Springreiter war dabei – es scheint sich also tatsächlich um einen Sportanlass zu handeln! Und siehe da: Wenig später ertönte die Stimme des Speakers in den Lautsprechern und der Jugendcup 2021 wurde eröffnet. Es gab Staffel-Instruktionen und schon bald ging es mit den ersten Massenstarts los. Tja, und da wurden sogar einige pinke Tütüs über OL-Hosen gestülpt (wie diese nach dem Querlaufen durch Dornenfelder aussahen, muss man an dieser Stelle wohl nicht erwähnen😉). Die Zuschauerpassage war ziiiiiiieeeeemlich lange, aber unsere Flitzer waren so schnell, dass nur wenige Fotos geschossen werden konnten. Gianni war ganz vorne dabei und übergab Lavio als Zweiter. Der Zürisnob von der Kategorie H14 war zu diesem Zeitpunkt aber leider schon relativ lange im Wald verschwunden. Der ahnungslose Speaker erzählte uns dann durch die Lautsprecher, dass der Zürcher nun die Zuschauerpassage passiert hätte und er sich auf der Schlussschlaufe befinde. Doch als unsere H14-Lillifee Lavio Müller mit einem riesigen Vorsprung ins Ziel geflitzt kam, war doch auch der Speaker für kurze Zeit sprachlos (er dachte sich wahrscheinlich: „Was macht denn da das Gurkenkader an der Spitze??“). Aber für unsere Kaderjungs war es schon klar: An der diesjährigen Staffel wird es einen „easy win“ geben. Pascal und Elia liefen ebenso souverän und brachten den Sieg ins Ziel. Auch die Frauen zeigten gute Leistungen: Vor allem Luisa Gartmann. Das Damenteam schaffte es schlussendlich auf den vierten Platz. Wenig später hat uns Véronique verraten, dass das ZesOLNak nach der heutigen Staffel die Gesamtrangliste anführt – was für eine Ausgangslage!!!
Auf dem Parkplatz der Unterkunft angekommen, schleppten wir unser Gepäck zur Turnhalle. Herumstehende Feuerwehrleute musterten unser rosarotes Outfit und meinten spöttisch: „Ich glaube, da han ich aso scho lieber mini Flammeschutzbekleidig aah.“
Nach dem Duschen (man munkelt, dass gewisse Athletinnen die Duschzeit von einer Stunde voll ausgeschöpft haben) konnten wir unseren Hunger stillen: Spaghettiplausch, ein kleiner Salat und für jeden ein Linzertörtli. Letzteres konnte selbstverständlich auch aufbewahrt werden, sodass es am nächsten Tag zerdrückt und dadurch nicht mehr ganz so trocken zu essen war.
Bei kühlem und leicht regnerischem Wetter fand am Abend ein freiwilliges Fussballturnier statt (ZesOLNak mit grandiosem Sieg gegen die Zürcher # 1:0).
Man munkelt, das Achte Weltwunder schwebt im Glitzerwald: Das ZesOLNak könnte den Jugendcup gewinnen! Mit dieser unglaublichen Traumvorstellung wurde es auch in der Turnhalle in Andelfingen langsam dunkel. Man hoffte es zumindest: Kurz nach Mitternacht war es wieder hell, die Bewegungsmelder hatten sich eingeschalten. Danke Gianni und Jan, dass ihr dann in eurem tollen Pyjama die Stecker gezogen habt!
Die Wecker klingelten schon früh und man staunte nicht schlecht, als seeeehhhr laute Musik aus den Turnhallenboxen dröhnte. Diesen Weckruf hatten wir unserem Nachbarkader zu verdanken (Name der Redaktion bekannt). Die frühe Abfahrt lohnte sich eindeutig, denn so konnten wir Lillifeen den einzigen überdachten Platz im WKZ beschlagnahmen.
Laut den Weisungen dauerte der Weg an den Start 30 Minuten. Aber man munkelt, dass sich ein Flitzer rund 15 Minuten vor seiner Startzeit noch immer im WKZ aufgehalten hat. Zum Glück hatte er Flügel und konnte innert Kürze hochfliegen.
Die Liveresultate der Team-1-Läufer/-innen wurden direkt ins Rechenbüro gesandt. Eifrig wurden die Punkte gezählt. Endlich stand es fest: Das Achte Weltwunder ist Tatsache – seit 1985 feiert das Gurkenkader erstmals wieder den Jugendcupsieg! Tja, so hatte es eben für die Zürcher keinen Platz mehr auf dem Podest. Die Tischbombe explodierte dank Lillifee Lavio, die Korken knallten (Richtung Zürcher, uppssiii) und die leckeren Torten rundeten unseren „easy win“ glitzernd ab.
 
 

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Sommertrainingslager ZesOLNak, Gysenstein/BE, 7.-14.8.21

Samstag, 07. August
Mit guter Partymusik starteten wir unsere Reise mit den Büsslis ins ZesOLNak-Lager Richtung Gysenstein. In der Mittagspause haben die Frauen gemütlich geplaudert und gegessen, während die Kinder… äääh die Jungs Fussball spielten. Danach fuhren wir weiter Richtung Training in der Blasenflue. Je näher wir dem Wald kamen, desto stärker regnete es. Nach einem steilen und rutschigen Aufstieg zum Start absolvierten wir ein Fein-O Training. Man munkelt, dass Flurina noch nie die Nullzeit einhalten konnte. Nachdem alle komplett durchnässt das Ziel gefunden haben, fuhren wir weiter in die Unterkunft, um uns heiss abzuduschen. Die Küche verwöhnte uns mit leckerer Pasta und später mit Dessert. Wie in alten guten Zeiten spielten die Athleten bis zur Nachtruhe Werwölflen. Man munkelt, dass Yves AUSNAHMSWEISE die Nachtruhe um ein paar Minuten nach hinten verschob. Man munkelt, dass Sara und Lavio ihren Schlafsack vergessen haben und deshalb mit Tüchli und Leintuch geschlafen haben.

Sonntag, 08. August
Man munkelt dass es z’Morgen eigentlich erst AB 7:30 gibt. Bei der Shoppingtour wurde alles WC-Papier aufgekauft #corona2020. Das Morgentraining hatte drei Schlaufen mit Fokus auf dem Postenraum. Man munkelt, dass F. B., L. M. und M. W. Angst hatten vor nassen Füssen und deshalb einen Posten ausliessen. Schon am zweiten Tag waren gewisse Büssli nicht mehr ganz fahrtauglich, trotzdem erreichten wir alle das Nachmittagstraining. Obwohl die Athleten zuerst geschockt waren über die 40 Posten, die es anzulaufen galt, war es ein ziemlich cooles Training. Vor dem Z’nacht konnten wir noch ein paar Sonnenstrahlen tanken. Das Kader hat den Abend mit einer spannenden Auswertung ausklingen lassen.
Man munkelt, dass Yves versucht immer und überall zuzuhören, sogar aus dem WC-Fenster (Erfolgsquote: 0%).

Montag, 09. August
Der Tag fing wie gewohnt um 07:30 Uhr mit dem Morgenessen an. Perfekt vorbereitet und von unserem fantastischen Küchenteam, sowie auch zwei motivierten, tatkräftig unterstützenden, aber nicht ganz freiwilligen Helfern aus dem Kreis der Athleten, welche 15 Minuten früher aufstehen durften, trafen wir eine breite Auswahl an Essen vor. Erstaunte Rufe erklangen aus der trägen Masse bestehend aus verschlafenen ZesOLNak-Athleten, als realisiert wurde, dass heute sogar Nutella vorhanden war, was in den frühen Morgenstunden bei einigen Athleten für einen gehörigen Motivationsschub sorgte. Nach dem Morgenessen ging es darum, das Material für den Tag zu packen, dazu stand aber mehr als genügend Zeit zur Verfügung. Denn die Abfahrt der Büssli war nicht wie am Vortag um 08:45, sondern um 15 Minuten nach hinten, auf 09:00, verlegt worden. Diese Änderung sorgte bei den Athleten für Unmut, denn wenn die Abfahrt erst eine Viertelstunde später ist, so ist ja wohl zu erwarten, dass für die Tagwache dasselbe gilt? Nein, argumentierte Trainer Y. A. gekonnt, denn sonst kommen wir aus dem Rhythmus. Diese überragende Erklärung brachte die allgemeine Stimme der Entrüstung augenblicklich zum Verstummen und nur die ärgsten Kritiker trauten sich noch, das Wort zu erheben. Doch alles Reklamieren brachte nichts, denn einmal mehr bewies das Trainerteam seine Macht mit der rigorosen Durchsetzung dieses Aktes absoluter Dominanz und auch die widerspenstigen Athleten spurten schlussendlich. Das Programm von diesem Morgen beinhaltete an diesem Tag ein Stadt-Sprint in Thun, doch der OL sollte nicht die erste Gelegenheit sein, bei welcher sich ungehemmt orientierungstechnisch gemessen wurde. So bewies das Büssli von A. K. (nein, nicht Adi) bei der Anfahrt nicht nur unübertroffene Navigationsfähigkeiten, sondern konnten durch die konsequente Ausnutzung von Fehlern der Konkurrenz souverän als Erste am Bahnhof Thun ankommen und das, obwohl die Ausgangslage bei der Abfahrt als hinterstes Fahrzeug ungünstiger nicht hätte sein können. Das Training bestand aus zwei kleinen Sprints, bei welchem es über alle Alterskategorien jedoch nur eine Bahn gab. Davon wurde der Erste in drei Heats mit Massenstart gelaufen und der zweite Durchlauf startete in Form eines Jagdstartes mit den Rückständen des ersten Laufes in umgekehrter Reihenfolge. Die Stadt Thun erwies sich aber als trickreicher als angenommen und neben diversen Routenwahlfehlern und mehreren Querungen von Sperrgebieten (ungeahndet!) fanden sich einige Läufer plötzlich mit einem überraschendem Po. F. im Ziel. Auch konnte bei diesem schönen Wetter in den Strassen von Thun hervorragend an den individuellen Fähigkeiten im Menschenslalom gefeilt werden*. Des Weiteren munkelt man auch, dass Nachwuchshoffnung L. M. aus E. überraschend von einem Mädchen geschlagen wurde, solche Gerüchte konnten jedoch nicht bewiesen werden. Unmittelbar nach einem kurzen Auslaufen machten wir uns dann auch schon wieder schleunigst auf den Weg zurück ins Lagerhaus, denn anders als am Vortag assen wir am Mittag in unserer Unterkunft. Wieder mit gefülltem Magen stand nun ein freier Nachmittag an. Die Trainer nutzten die Zeit für eine Teamsitzung und die Athleten verbrachten den Halbtag auf verschiedenste Weisen, manche sportlicher als andere, aber alle mit dem Ziel, sich ein wenig von den Strapazen der vergangenen zwei Tage zu erholen. Vor dem Nachtessen trafen wir aber wieder zusammen, um gemeinsam das Training vom Morgen auszuwerten und anschliessend zu besprechen. Dabei fand im kleinen Rahmen auch eine Siegerehrung des OLs vom Vormittag statt, bei welcher die drei Bestplatzierten jeweils reich mit einem bis drei kleinen Daim-Schokolädchen beschenkt wurden. Das Nachtessen mundete dem ganzen Kader vorzüglich, weshalb die Küche auch kaum zu Atem kam und noch während des Essens ununterbrochen Speisen nachliefern musste, um den gigantischen Hunger von zweieinhalb Dutzend leistungsbringender junger und junggebliebener Athleten zu stillen. Nach dem Essen liessen wir mit einer Foto-Präsentation von Adi noch einmal die alten ZesOLNak-Zeiten aufleben, wobei Nahaufnahmen des vor Anstrengung verzerrten Gesichtes von J. B. aus S. allgemein für Verzückung sorgten. Den Abend liessen wir wie schon an den Abenden zuvor mit diversen Gemeinschaftsspielen ausklingen und um 22:00 Uhr hiess es wie gewohnt: «Ruhe und Licht aus!».
*Bei der Redaktion gingen Beschwerden aus der Bevölkerung ein

Dienstag, 10. August
Anstatt wie sonst mit den Büssli durften wir heute 20min zu Fuss zum Hürnbergwald laufen. 10 Minuten davon waren verschiedene Umwege, in die uns die Trainer unbeabsichtigt führten.
Das Ziel des Morgentrainings war es, die Fein-Visierung auszulassen und mittels Kompass die Posten anzulaufen. Dem Training entsprechend war dann die Karte auch reduziert und so hatte es jeweils um die Postenkreise weisse Flecken.
Innerhalb des Postenkreises war die Karte aber nicht reduziert und so galt es für die meisten, die Wege richtig zu interpretieren, um so die vielen Dickichte zu umlaufen.
Am Nachmittag sollte man dann das Gelernte vom Morgen umsetzten. Diesmal war die Karte für Mittel und Lang ohne Wege. Kurz hatte Glück und durfte mit einer normalen Karte OL machen. Man munkelt, dass die Posten ab und zu etwas zu früh eingezogen wurden.
Am Abend kam nach dem Znacht Simone Niggli-Luder zu einem Input über die Wichtigkeit des mentalen Trainings im OL und auch Allgemein vorbei.
Danach gab es noch ein vorzügliches Dessert - Fruchtsalat mit süsslicher Rahmsauce - Ein grosses Dankeschön an die Küche.

Mittwoch, 11. August
Am Mittwochmorgen stehen wir alle um 7:30 um den Rhythmus nicht zu verlieren. An diesem Tag wäre eigentlich ein Middle-Trainingswettkampf auf dem Programm gestanden. Dieser musste leider abgesagt werden, da die diesjährige TOM in diesem Wald geplant ist. Nach dem Frühstück machten wir uns auf für ein kurzes Footing mit anschliessender Laufschule. Das anschliessende Rumpf sorgte dafür, dass der vermeintliche Ruhetag doch noch mit Muskelkater endete.
Um 12 Uhr durften wir wiedermal sensationell von unserem Küchenteam bekocht.
Nach einer kurzen Verdauungspause machten wir uns in das nahegelegene Münsingen auf, um die Randsportart Rollhockey näher kennen zu lernen. In der brühenden Hitze hatten alle mehr oder weniger viel Spass. Während die einen ihre liebe Mühe hatten, konnten andere schon deutliche Fortschritte feiern. Man munkelt, dass Luisa nicht nur im OL eine Nachwuchshoffnung sein könnte. Pitschnass und Ausgepustet freuten wir uns auf ein Glace.
Und schon wieder war ein cooler aber intensiver Tag zu Ende. Man munkelt, dass einige Athleten Muskelkater vom Ruhetag hatten.

Donnerstag 12. August
Wiedermal um 7:30 trafen wir uns alle zum Morgenessen. Danach ging es los zum OL Training im Stauffen. Es war ein sehr anspruchsvolles Training, da das Gelände von hohen Heidelbeersträuchern geprägt war und die Sicht eingeschränkt war. Schlussendlich kamen alle mehr oder weniger glücklich vom Kompasstraining zurück. Über den Mittag blieben wir im schattigen Wald, denn es war ziemlich heiss an der prallen Sonne. Nach der Mittagspause marschierten wir zurück zu den Büsslis, von wo aus das zweite Training startete. Das Ziel des Trainings war es die Fähigkeiten mit dem Kompass und die Weglaufrichtung zu verbessern. Zurück im Lagerhaus freuten sich alle auf eine Dusche, das Streching und auf das leckere Abendessen. Man munkelt, dass F.M. aus E. (weiblich) gerne der Männerdusche einen Besuch abstattet. Am Abend amüsierten sich alle wieder ihren Interessen entsprechend. Man munkelt, dass Gianni bis spät in die Nacht versucht das Kubb-Pflöckchen zu treffen, man munkelt er hat aber Spass gehabt. Pünktlich um 22:00 stand Yves im Zimmer um das Licht zu löschen.

Freitag, 13. August
Langsam an Rhythmus gewöhnt, startete auch dieser Tag um 7:30 mit einem ausführlichen z’Morgen. Bevor wir zum Training losfuhren, suchten die Mädchen die hässlichsten Kleiderkombinationen für den "Ugly dress day". Nach einem steilen Anstieg zum Start ging der Parallelslalom los. In 3-4er Gruppen absolvierten wir 3-4 kurze Downhill Bahnen, die aufgrund der zahlreichen Posten sehr tricky waren. Es war ein cooles Training in technisch anspruchsvollem Gelände mit viel Gegnerkontakt. Mit mehreren sehr knappen Kubb Entscheidungen erholten wir uns von den Strapazen des Morgens. Das nicht mehr freiwillige Nachmittags-Training war eine Langdistanz, bei der eventuell der eine oder andere Posten ausgelassen wurde. Man munkelt, dass Lynn gerne gefundene Felgen durch den Wald transportiert. Nach einem anstrengenden Tag verwöhnte uns die Küche ein letztes Mal mit verdammt geiler Lasagne. Der Abschlussabend wurde von den Kaderältesten Sven, Fabio und Flurina organisiert. Ein lustiger Abend mit Gerüchteküche, Zitronen essen, Krafttraining-Gedichten und stinkige Dress schnüffeln ging viel zu schnell vorbei. Man munkelt, dass die grosszügig um eine Stunde nach hinten verschobene Nachtruhe, pflichtbewusst eingehalten wurde. (Bericht fertiggestellt um: 13.08.21 23:57)

Samstag, 14. August
Heute ist der letzte Tag vom Lager. Darum sah das Morgen Programm ein bisschen anders aus. Nach dem Frühstück musste man die Taschen packen und vors Haus stellen. Dann gings ans putzen. Von den Zimmern bis zu den Büssli wurde alles sauber. Endlich konnten wir losfahren. Bevor wir aber nach Hause gingen, stand noch die Staffel an. Man war zu zweit in einem Team. Ausser die Allstars waren zu viert. Die Teams sind: Goldis, Gianna, Lubio, Janna, Fortuna, Löme, Gian & Giachen, Codri, Willi & Walti, Senioren, Elia, Müllers und Allstars. Wir wussten am Anfang auch nicht genau wer mit wem läuft. Aber nach langem Rätseln wurde es aufgelöst. Die Staffel bestand aus 4 Strecken, jeder musste 2 absolvieren. Beim Massenstart gab es zuerst eine kurze Verwirrung, aber dann liefen alle in die richtige Richtung. Als erstes übergaben Jan und Yves an Anna und Laura.  Dancha gab es von allen nochmal zwei Übergaben. Auf der  Strecke wurde es nochmal richtig Spannend. Leonie konnte zwei Plätze aufholen und wurde so zweite mit Elia (Fortuna). Andri konnte sie nicht mehr einholen, er gewann mit Corsin (Codri). Bei Posten 5 trafen wir zu viert aufeinander. Alle wussten jetzt müssen sie Gas geben. Auf den 3 Rang lief Anna mit Jan (Janna). Eine Sekunde dahinter kam Luisa mit Fabio (Lubio). Danach folgen Willi & Walti (Isabell & Mirjam). Sechst wurden Laura und Yves (Goldis).
7-> Allstars (Vero, Amanda, Patrick und Marcel), 8-> Gian & Giachen (Severin & Nicolò), 9-> Elia (Delia & Aline), 10-> Müllers (Lavio & Andrea), 11-> Gianna (Hanna & Gian-Andri), 12-> Senioren (Flurina & Lara), MP-> Löme (Lynn & Dominique).

Danka viel mol fürs coola Lager

 
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KaZu 5.-6.6.21 1'000/3'000 Freienbach und Atzmännig

Samstag, 5. Juni
Am Morgen sind wir gemeinsam mit dem Zug nach Freienbach gereist. Nach einem langen Spaziergang kamen wir bei den Sportanlagen an. Nach der Begrüssung mussten wir uns entscheiden, ob wir den 3000er bzw. den 1000er am Morgen oder wie geplant am Nachmittag machen wollten. Wir entschieden uns für den Vormittag. Nach der Hölle (3000er) hatten wir ein wenig Pause, bis es mit dem weniger anstrengenden, auf jeden Fall aber nicht weniger mühsamen Teil, dem kognitiven Test, weiter ging. Nach einer Viertelstunde stressigem Papierkram gib es nach einem kleinen Snack mit dem O400 weiter. Die jüngeren Kategorien mussten sich zwei Karten merken und lösen, die Älteren vier. Nach 7.5 Minuten im Vollregen haben sich fast alle von uns auf eine heisse Dusche gefreut. Für die Athleten/Athletinnen der Talentgruppe Graubünden gingen mit dem Ende des O400 die Trainingseinheiten zu Ende, diejenigen des ZesOLNak und NWK GR/GL erwartete am Sonntag dann noch ein weiterer Trainingstag.
Florentin Meili

Sonntag, 6. Juni
Nach dem Schlafen in einem Massenschlag mit sehr dünnen Matratzen wachten alle sehr munter auf und wurden von dem wunderschönen, bewölkten Himmel begrüsst. Morgenessen wurde im Restaurant als Buffet gegessen was eine Vielzahl an Essen zur Auswahl hatte. Die Ersten wurden sogar noch mit frischem Zopf begrüsst, was jedoch sehr schnell weg war.
Als alle fertig waren zog sich das ganze ZesOLNak wieder in Ihre 2 Massenschläge, um sich von dem strengen Morgenessen zu erholen. Um 9:30 standen dann die erste Gruppe bereit, um den «Frech Spatz Männi Erlebnisweg» Rückwärts (im Sinne von falscher Richtung) hochzurennen. Die Zweite Gruppe folgte zehn Minuten Später.
Der Start des 1. OL-Trainings lag glücklicherweise direkt beim 4. Posten des Erlebnisweges, wo sich natürlich das sehr erwachsene ZesOLNak Zeit nahm, um die Glocke zwischen den Beinen des Jägers mit einem Tannenzapfen zu treffen.
Nachdem alle ihren Glückstreffer hatten, begann das Training wo zuerst im schönen, steilen Schutt Teil des Atzmännigs eine Runde gedreht wurden und dann, zum ebenfalls Steilen aber sehr offen und gut belauf baren 2. Wald-Teil des Atzmännigs überlief.
Nach dem 1. OL-Training wurde dann Zmittag bei der Unterkunft gegessen und getratscht.
Am Nachmittag hatten alle dann noch das Vergnügen, ein zweites Mal den Atzmenig hochzurennen. Diesmal jedoch nicht ganz nach oben, sondern nur etwa drei Viertel. Das 2.Training war dann ein wunderschöner Downhill OL im Schutt-Teil. Was von allen mit wenigen Ausnahmen genossen wurde.
Zum krönenden Abschluss des Tages wurde eventuell noch ausgewertet und sich dann auf den Heimweg gemacht.
Dominique

 

 
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KaZu 13.-16.5.21 Neuenburg/Testläufe
 
Donnerstag, 13. Mai
Wir trafen uns alle um 10:40 Uhr im reservierten Abteil im Zug in Olten. Wir fuhren mit dem Zug nach Neuenburg und von dort aus mit dem Bus zum WKZ.
Als wir dort ankamen, waren bereits einige Kader anwesend. Da wir etwas früher als erforderlich im WKZ waren, haben wir uns mit Kartenspielen, Fussball und anderen Sachen die Zeit vertrieben. Während dessen kamen weitere Kader im WKZ an.
Als es dann endlich Zeit war, machten wir uns für den Testlauf bereit. Der Testlauf war anspruchsvoll. Einigen ging es gut, anderen leider schlechter. Aber als wir ins WKZ zurückkamen, freuten sich alle auf die EOC 2021.
Auf der Fahrt zur Unterkunft verfolgten einige auf ihren Handys die EOC. In der Unterkunft angekommen gab es dann gleich ein feines Essen, welches netterweise von Ursula und Marcel Ruppenthal zubereitet wurde. Nach dem Essen haben wir vor dem Dessert den ersten Testlauf ausgewertet. Nach erfolgter Auswertung stürzten wir uns aufs Kuchenbuffet. Wir konnten dann wohl gesättigt noch etwas den Abend in gemütlicher Runde geniessen, bevor wir zeitig ins Bett gingen, weil wir am nächsten Tag den zweiten Testlauf vor uns hatten.
Nicòlo
 
Freitag, 14. Mai
Am Freitagmorgen stand die Langdistanz der Selektionsläufe an. Mit einem guten Zmorgen im Bauch fuhren  wir mit Zug und Bus in das Wettkampf Areal. Dort angekommen mussten die ersten gleich an den Start gehen. Es war der gleiche Wald wie bei der Mitteldistanz. Der Wald war steil und es gab sehr schwierige aber interessante Routenwahlen. Zum Teil war der Wald sehr gut belaufbar, aber es gab auch Stellen, wo der Wald sehr grün war. Das Zesolnak errang ein gutes Teamergebnis.
 
Nach dem Lauf schauten alle auf ihren Handys den Knockout Sprint der EM in Neuenburg. So verging die Zeit schnell und wir waren schon früh zu Hause. Dort gab es zum Znacht Hörnli Salat und Fleischkäse. Nach dem Essen besprachen wir noch die Langdistanz und die Mitteldistanz.
Lavio
 
Samstag, 15.Mai
Wir konnten alle etwas länger schlafen nach den zwei anstrengenden Testläufen.
Am Morgen haben wir analysiert was wir bei diesen zwei Läufen gut gemacht haben und wo wir Verbesserungspotential haben. Im Anhang haben wir direkt auch noch über das Jugendcup-Motto diskutiert. Leider sind wir noch zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen.
Zeitig haben wir dann noch in der Unterkunft Zmittag gegessen. Kurz darauf haben wir uns auf den Weg zum Zug gemacht.
Am Nachmittag haben wir ein Rerun Training im Wald Tete Plume gemacht. Um unsere Auswertung vom Vormittag auch umsetzen konnten und unsere Fehler oder verlorene Zeit besser verstehen konnten. Es war sehr windig und dementsprechend kalt. Deshalb sind wir relativ zügig wieder zurück in unsere Unterkunft gegangen.
Nach etwas Erholung ging es bereits weiter mit dem Dehnen und dem anschliessenden Znacht.
Die ZesOLNak Girls haben am Abend noch fleissig Kartenspiele gespielt und deshalb knurrte der einte oder andere Magen am späteren Abend auch wieder… nachdem sie doch nur ein Teller mit Apfelstücken bekamen, waren sie noch nicht satt. Doch unsere lieben Trainer wollten eine „Insider Info“ hören, bevor sie mit der Schokolade herausrückten…
…man munkelt, dass die ZesOLNak Girls endlich satt sind und Elia auf Leonie steht…
 
Sonntag, 16. Mai
Tagwacht wie gewohnt (oder ein bisschen früher). Heute wollte niemand zu spät zum Morgenessen und somit freiwillig zum Abwaschen melden. Auch an diesem Morgen wurden wir von unseren beiden Köchen, Ursi und Marcel mit einem hervorragenden Birchermüesli und Zopf verwöhnt. Nach Putzen und Packen war Abmarsch an den Bahnhof. Von La Tène ging es via Neuchâtel nach Wangen an der Aare und mit dem Bus in den Tannhubel. Dort angekommen erwartete uns strömender Regen. Präzision und ein letztes Mal volle Konzentration wurden von uns abverlangt beim abschliessenden Kompasstraining. Anschliessend an das Training wurde unter Regenschirmen verteilt Lunch gegessen und das Geschehen an der EOC verfolgt. Kurz nach 13:00 machten wir uns auf den Weg zurück an die Bushaltestelle. Am Bahnhof Herzogenbuchsee angekommen verabschiedeten wir uns voneinander und blickten im Grossen und Ganzen auf ein erfolgreiches und spannendes Testlaufwochenende zurück.
Pascal

 

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KaZu 2.-5.4.21 Jura/Vaumarcus

 

Freitag, 2. April

Gefreut haben wir uns auf dieses Trainingslager schon vor einer Weile. Genauer gesagt Anfang des Jahres 2020. Aber wie bekannt, kam da etwas Entscheidendes in den Weg.  So wurde das TL um ein Jahr nach hinten verschoben, da es Testlauf relevantes Gelände ist.

Wie schon in letzter Zeit öfters, war auch diesmal etwas Neues dabei. Alle Athleten und Trainer mussten einen negativen Corona Test vorweisen können der nicht älter als 72 h ist. Das hiess für die meisten, dass am Mittwoch ein besuch beim Testzentrum anstand. Für alle ( alle Tests sind negativ ausgefallen) ging es dann am Freitagmorgen auch wirklich los. Man traf sich am abgemachten Ort (wenn man nicht verschlafen hatte) und los ging die Fahrt nach Vaumarcus. Dummerweise bildete sich der Osterstau nicht wie gewohnt vor dem Gotthard Nord Portal, sondern bei den Autobahn Verzweigungen Oftringen und Härkingen. So dauerte die Anfahrt etwas länger. Aber wir als wir beim Camp ankamen war das schon fast vergessen. Denn wir hatten eine atemberaubend schöne Aussicht über den Neuenburger See ( der ist grösser als man so denken würde, man durfte sogar Träumen man wäre irgendwo am Meer). Nach dem die Zimmer Büsschen weise bezogen waren, machten wir uns für das erste Training parat. Es hatte ein Postennetz und wir mussten unter gewissen vorgaben eine Bahnlegen und diese absolvieren. Somit gab es viele verschieden Bahnen. Uns wurde gesagt wir sollten nach 45 min. wieder zurück sein. Diese Maximalzeit konnten jedoch wenige wirklich einhalten. Danach haben wir uns alle wieder sauber gemacht und haben das schöne Wetter und die großartige Aussicht genossen, wobei andere in der Küche standen und kochten. So gab es feine Pasta als Abendessen. Später wurde noch das heutige Training ausgewertet und gequatscht. Nachtruhe gab es diesmal keine wirkliche jedoch war zu einer anständigen Zeit ruhe.

Isabelle

 

Samstag, 3. April

Am 2. Tag des Lagers war ein Middle Testwettkampf angesagt, um uns optimal auf den Testlauf vorzubereiten. Nach einem feinen Zmorga fuhren wir mit den Büssli Richtung Plan du Bois, ein schöner und gut belaufbarer Wald. Es war eine sehr gute «Übung», um wieder mal ins Wettkampffeeling hineinzukommen. Als dann alle wieder mehr oder weniger gesund und munter aus dem Wald zurückgekehrt waren, gab es ein super Lunch-Buffet, organisiert von unserem Küchenchef Marco. Nach ein paar tiefgründigen Gesprächen und Fussballrunden fuhren uns die Büssli zum Nachmittagstraining. Unsere Bahnen bestanden immer aus drei nahen und dann wieder einer langen Postenverbindung. Während der langen Postenverbindung sollte man die kurzen Verbindungen vorauslesen, um dann mit wenig Kartenkontakt wie möglich die nahen Posten anzulaufen. In der Unterkunft wieder angekommen, durften wir dem Jungszimmer, welches in die Küche durfte, erst den Vortritt bei den Duschen lassen und uns anschliessend zu einem Dehnen von Yves und Veronique begeben. An diesem Abend wäre es aber wohl besser gewesen, diese Jungs nicht in die Küche zu lassen... Sie tischten uns dann Älplermaggronen auf, «mmmh fein» denkt man sich jetzt vielleicht. Doch dem war leider (aus meiner Sicht aus) nicht so. Dreieinhalb Kilogramm Reibkäse wurden für diesen Znacht verbraucht, man ass also praktisch Käse mit ein paar Maggronen dazwischen. Es gab natürlich auch Leute, welche dieses Mahl sehr gerne hatten. Für Leute, die keinen Käse mögen (z.B. ich), gab es dann halt Apfelmuss mit Zwiebeln und im Zimmer noch ein paar Reiswaffeln.

Lynn

 

Samstag, 4. April

Morgen früh um 6:20 Uhr war es beim einen Mädchenzimmer schon Tag wach um den wunderschönen Sonnenaufgang anzuschauen (und sahen ihn dann 40min später auch). Nach dem feien Oster z`Morgen mit Eier… ging es auch direkt schon in den heutigen OL Wald. Als wir dann nach ca. 25 min beim Wald ankamen, absolvierten wir das Morgentraining auf der Karte Serroue – Les Vernets. Als dann alle das Lange Training absolviert haben gab es feiner Osterlunch. Nach einer kleiner Verdauungspause ging es dann an das Nachmittagtraining im selben Wald wie am Morgen, dieses Mal war es aber ein Multitechnik Training, mit Feinen Posten, Kompasslaufen, Korridor-OL... Als wir dann alle Heil vom Training zurückkamen, gingen wir direkt auf den Weg zum Creux du Van. Als wir dort nach ca. 35 min ankamen gingen wir verschiedene Wege. Die einen gingen Quer durch den Wald und direkt zum obersten Punkt des le Soliat`s und die andern kamen dann auf einem kleinen Umweg auch und wir machten noch ein Gruppenfoto. Als wir nach dem engsten Teil der Strasse es geschafft haben umzukehren, ging es ca. 25min zum Lagerhaus zurück. Nach dem Dehnen am 19:00 gab es nach dem feinem Z’Nacht noch die Auswertung um 20:00.

Laura

 

Sonntag, 5. April

Heute mussten wir früher aufstehen als an den letzten beiden Tagen, weil es bereits um 07:15 hiess: „Essen fassen!“ Nach der ersten Stärkung am letzten Tag des Oster-TL ging es ans Putzen. Beim Zmorgen gab es eine Liste, bei welcher man sich für die vier verschiedenen Putzbereiche eintragen konnte: Büssli, Bad/WC/Duschen, Zimmer und Esssaal. Nach der von allen geliebten Putzaktion ging es in den frisch geputzten Büssli in Richtung Wettkampfzentrum vom Langenthaler-OL. Da wir alle noch mehr als genug Zeit bis zum Wettkampf hatten, wurde der Fussball aus dem Gepäck gesucht und dann in Richtung Tor geschossen. Manche von uns waren so motiviert, dass die Bälle bis ins naheliegende Feld flogen und vom armen Torwart gesucht werden mussten. Irgendwann ging es in Richtung Start. Dort wurde „natürlich“ fleissig eingelaufen und die Konzentration auf kommenden Wettkampf gerichtet. Der Wald hatte viele Wege und die Bahnen spannende Routenwahlen. Nach dem Lauf ging es den langen Weg zurück ins WKZ, in welchem es so stark windete, dass sogar der OL-Stand umgekippt ist. Ein bisschen abseits von diesem Stand gab es die restlichen Brötchen und Früchte zum Zmittag. Nach der Verabschiedung sass man in sein Büssli. Auf der Heimfahrt wurde, zumindest in unserem Büssli, wenig gesprochen und viel gedöst. Danke für das Lager - war toll!

Elia

 

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KaZu 20./21.2.21 Gütschwald/Axenstein

 

Samstag, 20. Februar

Auch dieser Kaderzusammenzug konnte aufgrund der Schutzmassnahmen nicht wie gewohnt stattfinden. Der Kontakt unter den Athleten musste seit letztem Herbst gezwungenermassen sehr begrenzt werden. Deshalb wurde vom Trainerteam eine Trainingsform entwickelt, welche ein Training zu zweit oder zu dritt ermöglichte und dabei die Schutzmassnahmen trotzdem eingehalten werden konnten.

Dieses Training fand im Gütschwald bei Luzern statt. Die Anreise dahin musste von jedem selber organisiert werden. Die Bahn wurde in vier gegabelte Teilstrecken unterteilt, zwischen welchen es je einen Sammelpunkt gab an denen sich die Athleten trafen. Die Intensität wurde nicht vorgegeben aber da dies für die Meisten eins der ersten OL-Trainings in diesem Jahr war, ist es nicht zu schnell angegangen worden. Der Wald war überwiegend gut belaufbar. Trotzdem stolperte man regelmässig über Dornensträucher, welche über den Winter vom Schnee zu Boden gedrückt wurden. Vom Geburtstagkind wurde eine Zielverpflegung aus Schokolade organisiert. Um 15 Uhr haben die Helfer begonnen, die Posten einzuziehen. Den Heimweg musste wieder von jedem individuell organisiert werden.

Der nächste Termin war das Zoom Meeting um 19 Uhr. Nach der Begrüssung und der Behebung einiger technischen Probleme, wurde das Kader in vier Gruppen unterteilt. All diese haben unter sich einige Routenwahlen besprochen, welche das Trainerteam vorgängig vorbereitet hat. Einige Minuten später sind wir zurück ins Hauptmeeting gerufen worden. Da haben wir eine Golf-OL-Übung gemacht. Es ging darum, dass man während 30 Sekunden eine Postenverbindung gezeigt bekommt und diese nachträglich mit den wichtigsten Attackpoints auf einem leeren Blatt Papier aufzeichnet. Das Ziel dabei ist, dass am Wettkampf möglichst wenig und kurz auf die Karte geschaut werden muss, bis die wichtigsten Objekte gemerkt sind. Dies wurde einige Male mit verschiedenen Postenverbindungen wiederholt. Nachdem wir diese Übungen abgeschlossen haben, gab es noch kleinere Infos zum Training vom Sonntag. Danach wurden wir verabschiedet und somit war der erste Tag von diesem Kaderzusammenzug vorbei.

Florin

 

Sonntag, 21. Februar

Am Sonntag war ein Training im Axenstein angesagt. Das Training wurde in 2-er Gruppen oder 3-er Gruppen durchgeführt, um den Umgang mit Gegnerkontakt zu trainieren. Um grössere Ansammlungen zu vermeiden, hatte jede Gruppe seine eigene Startzeit. Unsere Gruppe startete um 13:15 Uhr. Abwechslungsweise lief jeder die Posten an. Die anderen ‘schättelten’, gaben Feedbacks und verübten ein bisschen Druck auf den Kartenleser. Für mich war es nicht ganz einfach auf die Karte zu kommen. Die Karte war reduziert, die Wege waren nicht kartiert. Somit durfte man sich nicht von den Wegen verleiten lassen. Zudem brauchte ich etwas Zeit, bis ich mit dem Relief zurechtkam. Hatte ich doch seit über einem Jahr keinen OL-Wettkampf mehr absolviert und es fehlte mir an Praxis. Ich muss ehrlich sagen, dass ich am Anfang meine Gruppe nicht immer sauber zum Posten geführt habe, doch ab der Mitte konnte ich die Posten besser anpeilen. Nach etwa eineinhalb Stunden waren wir am Ziel angelangt, obwohl die Bahn nur etwa 4.5 Kilometer lang war. Der Wald war ziemlich ruppig mit den vielen Steinen und zudem haben wir uns zwischendurch ausgetauscht. Im Ziel hatte uns das Geburtstagskind noch Brownies auf unser Gepäck bereitgelegt, die ausserordentlich deliziös waren. Es hat mir sehr gutgetan, wieder einmal ein paar Kaderhomies zu treffen, die ich fast ein Jahr nicht mehr gesehen habe. Ich hoffe, wir können uns bald wieder mit dem ganzen Kader treffen :-) .

Fabio

 

 

 
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KaZu, 9./10.1.21
 
Samstag, 9. Januar 2021
Wer hätte es gedacht – auch dieser KaZu fand anders statt als geplant (oder gewollt). Bereits anfangs der Woche konnten wir die gewünschten Trainingskarten mit den passenden Längen bei Amanda bestellen. Im Verlaufe der Woche wurden die Karten dann zugestellt. Es war also alles bereit für einen individuellen OL-Trainings-KaZu. Am Samstag standen dem ZesOLNak zwei Trainingsformen im Meggerwald zur Verfügung: ein Relief- und ein Kompasstraining. Beide Trainingsformen wurden mit reduzierten Karten absolviert. Beim Kompasstraining fehlten die Höhenkurven, da kam es schon vor, dass man plötzlich vor einem Steilhang stand, ohne dass man zuvor etwas ahnte… Nichtsdestotrotz, waren wir ziemlich froh, um die Möglichkeit OL Trainings absolvieren zu dürfen. Da machte es uns auch nichts aus bei Minustemperaturen und liegendem Schnee ins Training zu starten. Ab und zu sahen wir uns im Wald, doch grösstenteils war es ganz ruhig. Zur selben Zeit konnten die Bündner im Fürstenwald oder im Ils Aults ein Training absolvieren.
Nach der individuellen Heimreise und ohne anstehen beim Duschen, trafen wir uns alle zusammen über Zoom zu einem online Meeting. Uns wurde ein kurzer Theorieinput geboten, bei dem die Möglichkeiten aufgezeigt wurden, wie wir uns im Querlaufen verbessern konnten. Dazu bekamen wir einige hilfreiche Tipps und Beispiele von Trainingsformen. Anschliessend absolvierten wir noch gemeinsam ein Rumpfkrafttraining und einige Fussgymnastikübungen. Das Abendprogramm stand uns wieder zur freien Verfügung aber natürlich ZU HAUSE. Also wertete ich noch mein Training aus, packte die Tasche für den kommenden Trainingstag und ass ein feines Znacht. So endet meinen Bericht, ohne den Standartsatz: «…und dann war auch schon Nachtruhe…»
Lara
 
Sonntag, 10. Januar 2021
Der Zweite Tag des «Online KAZUs» fand wieder individuell statt. Wer gestern noch ein bisschen gechillt hat und noch keine OL-Trainings in Chur, Ems oder im Meggerwald absolviert hat, muss sich heute in den Fürstenwald, Ils Aults oder in den Homberg Zwingen. Der der gestern jedoch schon mindestens 2 OL-Trainings absolviert hat, kann heute den Tag entspannt angehen. Da der Kazu individuell ist kann dieser sich auch für ein anders Training entscheiden wie zum Beispiel für einen Longjogg im Schnee, Skifahre mit Speedrekord 104.4 km/h, Skating go langlaufa oder uf e Skitour. Danke an Strava für diese verschiedenen Informationen. Die Möglichkeit den ganzen Sonntag zuhause zu chillieren gab es natürlich auch noch. Durch die Individuelle Anreise zur selbst gewünschten Zeit, konnte der mindestabstand von 1.5 Meter gemäss BAG immer eingehalten werden, und eine Übertragungsmöglichkeit des Coronavirus war nie vorhanden. So konnten ohne Risiko unsere Trainings absolvieren und am Montag wieder zur Schule/Arbeit/ins Homeoffice gehen.
Simon
 
 
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