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Jugendcup 2026 Huba Buba, 22.-23.8.26, Madiswil/BE

Wir traffen uns alle am Samstag um 11 Uhr am Bahnhof in Madiswil getroffen. Schon aus dem Zugfenster sahen wir ganz viele Pinke Shirts, den unser Motto war Hubba Bubba Kaugummi. Nach der Begrüssung wurden wir zum Wkz für die Staffel geshuttelt. Dort verwandelten wir uns alle in Hubba Bubba Kaugummirollen und liefen gemeinsam zur Wiese bei welcher das WKZ war. Nach einem Teamfoto konnten wir alle anderen Mottos ansehen. Ein bunter Mix aus Förstern, Lifeguards, Wikinger, Matrosen, Piraten und Amor/Tinder streute sich über die Wiese.
Um 13 Uhr war der Startschuss der Herren und 10min später folgten die Damen. Nina lief auf der ersten Strecke souverän und konnte auf zweiter Position an Corina übergeben. Wir lieferten uns ein spannendes Duell mit dem Berner Kader und unser Frauenteam konnte am Schluss auf den zweiten Rang laufen. Aiden hingegen verlor leider auf der ersten Strecke sein Badge und verlier mit dem Suchen viel Zeit. Trotzdem liefen die Jungs auch eine starke Staffel und wir landeten auf dem geteilten zweiten Rang mit dem NWK Züri in der Zwischenwertung. Nach unserer Staffel stand noch das Coachesrace an. Danach wurden wir zum Sportzentrum gefahren. Da wir fast die ersten waren, reservierten wir uns viele Matten und eine Ecke der Turnhalle. Um 18:30 gab es Znacht für alle, dabei mussten sich einige sehr Gedulden bis es Essen gab. Danach stand ein freier Abend mit der Disco um 20:30 auf dem Programm. Man konnte sich mit den anderen Athleten austauschen und Spass haben. Aber nicht zu viel, denn am nächsten Tag stand noch der Einzellauf an.

Der besagte Einzellauf fand mit dem Huttwiler OL statt. Eine Langdistanz im Oberwald-Guggli entschied über den Jugendcup. Das Team 1 unserer Damen sahnte dabei am meisten Punkte ab und auch die Jungs liefen starke Resultate. Am Ende durften wir uns wiederum über den dritten Platz am diesjährigen Jugendcup freuen. Mit grossem Vorsprung gewann das Nwk BE/SO, drei Punkte vor uns die Zürcher. Wir können auf ein gelungenes Jugencup Wochenende zurückblicken und sind ready für die Herbstsaison. / Luisa Gartmann

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Sommer TL 2026 Engadin, 8.–15.8.26

Unser diesjähriges Sommer TL startete mit einer teilweise langen, für einige jedoch auch kürzeren, Büsslifahrt. Unsere Büssli hielten, bevor sie uns auf Samedan ins Lagerhaus fuhren, in Davos für ein Einstiegstraining.
Nach einem ersten leckeren Nachtessen im Lagerhaus wurde die Jugendcupplanung nochmals auf den Kopf gestellt und das Motto inklusive Verkleidungsidee definitiv fixiert. Auch wenn die grosse Frage, wo wir in den nächsten Tagen so viele grosse Kartons auftreiben können noch nicht abschliessend beantwortet werden konnte, hatten wir einige gute Ideen. Auch der anschliessende Input von Luisa, bei welchem wir vieles über den Jugendcup erfuhren, hypte uns noch mehr auf den Jugendcup auf. Zuerst durften wir uns aber noch auf eine TL -Woche im Engadin freuen. Die ersten zwei Tage durften wir sogar noch unsere special-guests des TL, die D/H 14 Läuferinnen welche mit uns an den Jugendcup kommen (und natürlich auch Yves), begrüssen.

Auf dem TL Programm standen jedoch nicht nur intensive Trainings wie: der Middle-Wettkampf in Susch-Lavin bei welchem wir ein Teil der JWOC Middle-Bahn von 2016 liefen, vier Sprinttrainings in vier unterschiedlichen Dörfern am Mittwoch, dem Engadiner Abend-OL und der Lager «Staffel» mit dem Juniorenkader, es standen auch extensive Trainings auf dem Programm. Dazu gehörten einen Alpin-OL mit Langdistanz-Charakter in Diavolezza, einen PUR Partner-OL, dem 50-Posten-OL bei welchem tatsächlich alle Posten im ersten Anlauf korrekt eingezogen wurden und dem Easy Puzzle Sprint direkt vor dem Lagerhaus. Neben unzähligen OL-Trainings wurde auch fleissig Fussball/Onetouch und Volleyball gespielt sowie das Jährliche Krafttraining absolviert. Auch ein Easy Footing am Ruhetag und die unzähligen Abkühlungen in Bergbächen/-seen und Brunnen durften nicht fehlen.

Neben den Sportlichen Aktivitäten durften wir eine super Zeit geniessen. Ganz egal ob beim Tichu/ Uno Flip spielen oder den Diskussionen ob: Wasser oder Cola besser ist, Doomscrolling bei einigen ein ernsthaftes Problem darstellt, der Bergsee/ -bach/ -brunnen wirklich ganz angenehm und gar nicht so kalt ist, die Karte beim UNO Flip tatsächlich «usversehe abägheit» ist, wie viel Zucker es im Sirup hat oder Bakterien wirklich 7 Jahre im Körper bleiben wenn man jemand Küsst oder aus derselben Flasche trinkt, wir hatten immer eine hervorragende Zeit zusammen zwischen den Trainings. Neben den Theorieinputs zu Trainingszonen und PUR waren am Abend auch Spaziergänge mit Gossiprunden und Sternschnuppen schauen hoch im Kurs.

Gegen Ende des Lagers konnten wir die vom Migros Florissimo und Jysk besorgten Kartons nach einigen Bastelstunden im Keller tatsächlich unsere halb fertig gebastelte Verkleidung für den Jugendcup nennen. Auch wenn es im Keller zeitweise aussah, als ob eine Bombe explodiert ist, da unsere Kartonresten über den gesamten Boden verteilt lag und der Boden noch etwas pinke Farbspuren auf wies, war unsere Last-minute Bastelaktion ein echter Erfolg (auch wenn sich einige einen Tag vor dem Jugendcup nochmals treffen mussten, um die letzten Feinschliffe an der Verkleidung vorzunehmen). Sogar die Kartonentsorgungstour machte Spass und wir konnten einigen Passanten ein Lächeln ins Gesicht zaubern, da wir zu dritt vollgepackt mit Karton an einen noch überfüllteren Kartoncontainer kamen, bei welchem wir unsere Kartonresten auch noch reinmosteten.

Als unser Wecker uns das letzte mal im Lagerhaus aus dem Schlaf riss, machten wir uns im Eiltempo ans Packen, da die Tasche bereits vor dem Zmorgen fertiggepackt vor dem Haus stehen sollte. Als nicht mal 15 Minuten zuspät alle am Zmorgen sassen, genossen wir die Ruhe noch bevor es ans Hausputzen ging. Da wir ein vierstöckiges Haus auf Vordermann bringen mussten und der Hauswart sicher war, dass wir dies nicht mehr rechtzeitig schaffen werden, da wir noch nicht mal aufgestanden waren, als er kam, mussten wir ihm beweisen, wie gut unsere Putzkünste sind. Perfekt auf die Zeit waren alle Fugen in der Dusche gereinigt, die letzten pinken Farbspuren von unserer Bastelaktion entfernt und ein WC zu viel geputzt.
Als uns der Abwart nach X-Mal sagen wie gut wir putzten endlich gehen liess, fuhren alle bis auf ein paar Schuhe Richtung Staffel, welche wir gegen das Juniorenkader bestritten. Natürlich konnte sich das ZesOLNak als ganzes Team gegen Zweierteams vom Juniorenkader durchsetzen. Mit einem Sieg in der Tasche machten sich alle auf die Rückreise. Man munkelt es war für einmal so, dass die Athleten, welche normalerweise die längste Heimreise haben, als erstes Zuhause ankamen. / Laura Wipfli

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Oster-TL 2026, 3.-6.4.26, Tessin

Anfang April gingen wir über Ostern für vier Tage im Tessin. Dort trainierten wir für die nationalen Selektionsläufe. Zum Glück war das Wetter mega schön und der Pool bei der Unterkunft versetzte uns schon fast in Sommer TL-Feeling!

Am ersten Abend durften wir aber zuerst einen 3000-Meter-Testlauf auf der Bahn in Rivera absolvieren. Wir flogen fast über die 400 Meter Bahn, ob dies wohl an unserer Geschwindigkeit oder dem starken Wind lag. Auf jeden Fall war es ziemlich intensiv. Danach schauten wir alte Karten der Testläufe an und überlegten gemeinsam, worauf wir im Training und später an den Testläufen achten müssen.

In den nächsten Tagen hatten wir viele Trainings. Insgesamt machten wir fünf Waldtrainings und ein Sprinttraining im Dorf. In Arogno übten wir zum Beispiel, die Postenbeschreibung genau zu lesen. Sonst landet man plötzlich am falschen Felsen und fragt sich, warum kein Posten dasteht. Im Training „Noses & Rocks“ orientierten wir uns fast nur mit dem Relief und einigen Felsen da die Karte reduziert war.

Am Samstag machten wir ein langes Training in Sonvico mit vielen Höhenmetern. Wirklich vielen (so ein Ragebait). Wir mussten lange Routen planen und analysierten danach, welche Routen am besten waren. Ausserdem gab es noch einen Input zum Thema Antidoping.
Der Nachmittag und Abend wurde auch fleissig genutzt. Neben einer Abkühlung im Pool, einem Fussballmatch und einigen Runden Tichu und Kubb gab es sogar eine Glace-Pause. Der Tag war ein voller Erfolg, einige Trainer hatten jedoch fast Alpträume von der Jugendsprache welche scheinbar zu intensiv genutzt wurde.

Am Sonntag wurde es richtig intensiv. Wir liefen mehrere kurze Sprintschlaufen durch enge Dörfer mit vielen Gassen und Richtungswechseln. Teilweise starteten wir sogar gegeneinander oder im Jagdstart, was ziemlich stressig, aber auch sehr cool war. Nach der Osterhasensuche am Mittag folgte dann noch ein Kompasstraining mit einer super reduzierten Karte. Dort musste man extrem genau Kompass laufen, sonst war man sofort irgendwo im Wald verschwunden, den die Karte war zu schätzungsweise 85% weiss;-). Zum Abschluss des Tages gab es noch ein Räuber und Bulli in Sonvico. Man munkelt dieses Training wurde noch fleissig genutzt um die Wochendistanz auf Strava aufzurunden.

Am letzten Tag machten wir noch eine Staffel in Tesserete. Alle wollten natürlich gewinnen, deshalb wurde richtig gepusht. Es war ein spannendes Rennen, und Andri und Eliane konnten sich vor Aidan und Lina den Sieg sichern. Spätestens nach dieser Staffel und den heissen letzten Tagen haben uns unsere letzten Kräfte verlassen und wir machten uns langsam aber sicher auf den Heimweg.